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Janssen´s Bauernhof 

Eine im Jahre 1813-1815 erbaute neue Holländerei,  die Daniel Georg Heinrich Janssen am 01.05.1890 von der Domäne gepachtet hatte.
Die Holländerei gehörte früher nicht zur Domäne. Sie bestand seit 1525 und war früher Eigentum mehrerer Mitglieder der Familie Wulf (v. Staatssekretär v. d. Groeben: das mecklenburgische Liegenschaftsvermögen.)

Sie hatte bis 1936 die Aufgaben der heutigen Molkerei und hat damals schon Handkäse, Camenbert, Romandur und Schichtkäse hergestellt. Die Lieferungen gingen in der Hauptsache an Reformhäuser in Dresden, Halle, Berlin, Quedlinburg, Landsberg i. Pom. und  Stralsund. Da in den 30er Jahren  diese Art der Molkerein vom Staat anders geregelt wurden und der Domänenpächter seine Milch selbst vermarkten wollte, wurde der Betrieb 1936 auf einen rein landwirtschaftlichen umgestellt. Das Haus mit den Stallungen und 15 ha Land wird für 15.000 Mark vom damaligen Pächter Georg Friedrich Gustav Janssen gekauft.
Der neue Schweinestall war schon Eigentum.
In dem nun folgenden Krieg fällt der Hoferbe. So übernimmt, nach seiner Flucht aus Mecklenburg der Sohn Hans, auch ein Molkereifachmann, die Bewirtschaftung des Hofes.

Er beginnt auch mit dem Anbau von Gemüse. Als der Neffe, Sohn des gefallenen Bruders, Hans Georg Janssen seine landwirtschaftliche Lehre beendet hat, tritt dieser die Nachfolge 1972 an. Er baut einen Geflügelbetrieb auf; auch Spargelbeete werden Feldmäßig angelegt.
Von den Landwirten im Dorf, die keinen Nachfolger hatten, wurden die Ländereien dazugepachtet. Die Geflügelhaltung wurde immer weiter ausgebaut und die erzeugten Produkte werden noch heute über den Hofladen und Lieferservice an Gastronomie und Einzelhändler als Qualitätsprodukte  direkt vermarktet.
Als 1989 die Grenzen Richtung Mecklenburg geöffnet wurden und zeitgleich der Sohn Uwe Janssen seine Ausbildung zu staatlich geprüften Landwirt beendet hat, ist dieser in den Betrieb mit eingestiegen, um diesen zu einem heute recht modernen Ackerbaubetrieb  mit auszubauen.
So werden heute ca. 400 ha Ackerland selbst bewirtschaftet und weitere 200 ha in Lohnarbeit für einen Widereinrichter in M-V mit bearbeitet.
Die Ernteerzeugnisse können im Hofeigenen Getreidelager (2500 Tonnen) gelagert, aufbereitet und getrocknet werden.
Die Legehennenhaltung hat heute einen Umfang von ca. 6000 Freilandhühnern und 6000 Tieren in Bodenhaltung.
Im Frühjahr werden ca. 1500 Flugenten, 400 Gänse so wie 100 Perlhühner aufgezogen, um von Oktober bis Weihnachten frische Schlachttiere anbieten zu können.

Eine 2007 in Betrieb genommene Photovoltaikanlage, eine neu geplante Biogasanlage mit Fernwärme ins Dorf und dazugehöriger Hackschnitzelheizung sollen mit für die Zukunft des Betriebes sorgen.

www.gut-mechow.de

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